mehr fürs Velo
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Zu unserem 20-Jahr-Jubiläum lancierten wir im April 2008 zusammen mit
ProVelo, dem VCS, der SP den Grünen und den Jungen Grünen die kantonale
Volksinitiative "mehr fürs Velo".
Wir forderten, dass der Kanton Massnahmen ergreift, um den Anteil der
Velofahrten am gesamten Verkehr innert 10 Jahre zu verdoppeln. Die Abstimmung über die Initiative "Mehr fürs Velo" fand am 13. Februar 2011 statt. Mit lediglich 35% Ja-Stimmen wurde sie klar verworfen. Natürlich hatten wir uns ein besseres Resultat erhofft. |
Die Geschichte der Initiative mehr fürs Velo
Wir bleiben am Thema dran. Denn: trotz Klimadiskussion stagniert der Anteil der Velofahrten am Gesamtverkehr. Allen schönen Absichtserklärungen zum Trotz hat es der Kanton Luzern in den letzten Jahren verschlafen, die Velo-Infrastruktur konsequent und zeitgemäss weiterzuentwickeln. So liegt der Veloanteil nach Etappen im Kanton Luzern gerade mal bei ca. 7.4% (Microzensus 2005). Dass dem nicht so sein müsste, zeigen Beispiele wie Kopenhagen, wo mit einer konsequenten Förderung des Velos dessen Anteil am Gesamtverkehr auf 38% gesteigert werden konnte. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Infrastrukturkosten für das Velo sind vergleichsweise günstig, das Velo braucht wenig Platz, macht weder Lärm noch stinkige Luft und die Bevölkerung ist mit dem Velo schnell am Ziel (zudem macht das Velo, wir wissen es, erst noch gute Laune).
Im Vorfeld der Abstimmung haben sich selbst die Initiativgegner deutlich für die Veloförderung ausgesprochen und betont, dass das Velo für sie einen hohen Stellenwert habe. Das haben wir uns natürlich gemerkt.
In unserem Kurzargumentarium sind die wichtigsten Argumente für die Initiative dargestellt.
Unter mehrfuersvelo.ch findest du viele weitere Informationen zur Initiative.


